2015

Lange Zeit war es ruhig um uns. Das wird sich jetzt langsam wieder ändern. Das letzte Jahr war eines der Ereignisreichsten unseres Lebens. Ein Jahr, das viele Veränderungen und neue Herausforderungen brachte. Hals über Kopf stürzten wir quasi von einem Abenteuer ins Nächste: vom Backpacking zum Baby. Es ist zwar schon März, trotzdem möchte ich heute noch das Jahr 2015 Revue passieren lassen. Hier kommt nun ein kleiner Rückblick:

Im Januar wohnten wir noch im Hotel und arbeiteten am Münchner Flughafen. Eigentlich wollten wir nur Geld verdienen, bekamen jedoch noch etwas viel kostbareres: Freundschaft.

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Neue Freundschaft

Bevor es auf die Südhalbkugel gehen sollte, genossen wir den Winter in der Heimat.

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Schneespaß

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Langlauf am Rennsteig

Im Februar packten wir erneut die Koffer und zogen ins Abenteuer Südamerika. Wir starteten im heißen Buenos Aires und trafen Nico, einen alten Freund. Dann ging es ans Ende der Welt, nach Feuerland. Von dort aus wagten wir was Aufregendes: per Anhalter bis nach Chile.

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Mit Nico in Buenos Aires

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Am Ende der Welt: Feuerland.

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Hitch Hiking I

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Hitch Hiking II

Unser Highlight im März war die zehntägige Wanderung im Nationalpark Torres del Paine in Chile. Danach ging es wieder zurück und quer durch Argentinien, immer Richtung Norden.

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Im Nationalpark Torres del Paine

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Die berühmten Felsen.

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Perito Moreno Gletscher

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Bergwanderung bei Bariloche.

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Bariloche von oben.

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Nationalpark Los Alerces in der Nähe von Esquel.

Im April legten wir eine große Strecke zurück. Von Argentinien über Chiles Norden fuhren wir bis nach Bolivien. Wir staunten über die landschaftliche Vielfalt auf dieser Strecke: Kakteen im Norden Argentiniens, die unwirkliche Mondlandschaft in San Pedro de Atacama in Chile und die atemberaubende Salzwüste Uyuni in Bolivien.

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Im hohen Norden Argentiniens.

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Mondlandschaft bei San Pedro de Atacama.

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Die berühmte Salzwüste Uyuni.

Mai war der Monat, der alles veränderte. Während der Machu Picchu Tour in Peru fühlte ich mich seltsam. Eine Woche später in Lima der Grund dafür, der uns aus allen Wolken fallen lies: ein positiver Schwangerschaftstest. Wir flüchteten in den Norden Perus und relaxten erstmal am Meer. Roberts 30. Geburtstag feierten wir mit Reisefreunden und einer peruanischen Hostelfamilie am Titicacasee.

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Happy 30.

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Da ahnte ich noch nichts.

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Sonnenuntergang in Mancora.

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Zwei Streifen, die alles verändern.

Der Juni stand ganz unter dem Motto: Schwangerschaftsbeschwerden. Ich war dauermüde, mir war übel und ich konnte nichts essen außer Chips und Avocado. Wir schmissen unsere ursprünglichen Reisepläne (Dschungeltour, Wanderung auf 4000 m) über den Haufen, beschlossen, langsamer zu reisen und chillten in verschiedenen Hostels in Ecuador. Ein deutschsprachiger Arzt in Quito bestätigte meine Schwangerschaft. Wir hörten zum ersten Mal die kleinen Herztöne, unglaublich. Schließlich überquerten wir den Äquator. Mit dem Flugzeug ging es nach Kolumbien, unserer letzten Station der Reise. Hier hieß es: klimatisiertes Zimmer anstatt Camping, Flugzeug anstatt Bus, schlafen anstatt wandern. Es war viel zu heiß für mich.

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Vilcabamba, Ecuador.

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Relaxen mit Aussicht.

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Überfüllter Strand in El Rodadero, Kolumbien.

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Strand in Taganga, Kolumbien.

Nach 5 Monaten on the road flogen wir Mitte Juli wieder nach Deutschland. Wir hatten den südamerikanischen Kontinent von Süd nach Nord bezwungen, von Feuerland bis nach Kolumbien. Unglaublich. Zurück in Deutschland verbachten wir ein paar sonnige Tage an Münchens Seen, ich feierte meinen Geburtstag in der Heimat, und wir überraschten unsere Familie mit der heißen Neuigkeit.

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Am Ammersee.

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Unsere schöne Heimat.

Im August genossen wir die Zeit in der Heimat und spazierten viel im schönen Thüringer Wald. Ich machte einen Kurztrip nach Hamburg und traf unsere Reisefreunde Merle und Christo wieder, wenn auch nur für kurze 15 Minuten. Außerdem bekamen wir das Geschlecht unseres Wurms mitgeteilt. Was wir schon von Anfang an ahnten: Es ist ein Mädchen!

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Schlafen unter freiem Himmel.

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Auf der Hallenburg.

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Der September brachte einige Veränderungen. Wir hatten kein Geld, keine eigene Wohnung. Das musste sich schleunigst ändern. Wir beschlossen, nach Bayern zu ziehen. Robert nahm den alten Job am Münchner Flughafen wieder auf. Jetzt brauchten wir nur noch eine Wohnung. In der Heimat feierten wir nach 2 Jahren Ehe endlich unsere Hochzeit nach: ganz untraditionell im Wald, mit Familie und Freunden im kleinen Kreis.

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Ausblick vom Knüllfeld.

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Kleines Zelt mit gemütlicher Deko zu unserer Feier.

Mitte Oktober zogen wir um: in unsere neue Wohnung im kleinen Freising. Wir machten neue Bekanntschaften, genossen meine Schwangerschaft und erkundeten München und sein Umland.

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Der Bauch wächst.

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Wunderschöner Herbst.

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Auf dem Wankberg in Garmisch. Der Bauch ist riesig.

Im November feierten wir unseren zweiten Hochzeitstag mit einem Kurztrip in die Fränkische Schweiz.

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Bauchbemalung

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In der Fränkischen Schweiz.

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Weihnachten und Silvester verbrachten wir ganz gemütlich zu zweit in Freising. Keine vier Wochen später sollte unsere kleine Tochter geboren werden.

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