Ein Herz für Hippies

Das Feuer schien uns zu verfolgen. Aber von vorne: Von Esquel fuhren wir per Anhalter weiter, unser Ziel war der Lago Puelo. Je näher wir unserem Ziel kamen, desto rauchiger wurde es um uns, und tatsächlich: kurz vor unserem ausgesuchten Hostel (“Rey Sol”, ein Hostel für Hippies) war die Straße abgesperrt. Das Feuer befand sich direkt dahinter im Nationalpark. Wir ließen uns trotzdem vorm Hostel absetzen. Die Besitzerin war sehr verwundert, als wir plötzlich da standen. Das Hostel war wie leer gefegt. Nur Ghila, die Besitzerin, ihre zwei Kinder, vier Hunde und neun Katzen sowie die deutsche Volontärin Leonie waren noch da. Ghila meinte, das Dorf stehe kurz vor der Evakuierung. Aber eine Nacht könnten wir ruhig bleiben, wir wussten ja nichts von dem Feuer. Wir blieben dann doch länger. Das Feuer war unter Kontrolle. Evakuiert wurden wir zum Glück nicht, aber der Nationalpark blieb leider gesperrt. Wir erfuhren, dass die Feuer rund um die Gegend von einer Art radikalen Gruppe gelegt wurden. Leider wusste keiner so richtig warum, und was die damit bezwecken wollen. Fakt war, dass die Nationalparks, die wir besuchen wollten, brannten. Wir blieben also im Hostel und taten einfach mal gar nichts. Machten jeden Tag Meditation und Yoga. Ghila und Leonie tischten jeden Morgen selbstgemachtes Brot und Marmelade auf, jeden Abend gab es ein veganes Dinner. Lago Puelo ist ein richtig süßes kleines Dorf, idyllisch gelegen, umgeben von Wald und See. Voll mit Hippies, die Selbstgemachtes in kleinen Läden verkaufen und in veganen Supermärkten einkaufen. (Kennt jemand so ein Dorf in Deutschland? Wenn ja, bitte melden!). El Bolsón ist der große Bruder von Lago Puelo. Hier findet viermal die Woche ein Markt statt, auf dem wir gleich mal ein bisschen shoppten.

DSC05278

Die Ausbeute vom Markt: Deo, Traumfänger, Mate Becher, Seife und Propolis.

DSC05281

Robert in der Bastelwerkstatt.

DSC05262

Eis in El Bolsón.

DSC05261

Markt in El Bolsón.

DSC05259

Shopping.

DSC05258

Handgemachte Seifen.

DSC05254

El Bolsón.

DSC05253

.

DSC05242

Propolis, nur drei Euro!

DSC05239

.

DSC05233

Beim Dinner im Hostel.

DSC05220

Katze.

DSC05214

Der Yoga – und Meditationsraum.

DSC05204

Hostel Rey Sol.

DSC05194

.

DSC05190

.

DSC05163

.

DSC05165

mein neuer Freund.

DSC05170

das Hostel, mit Qualm.

DSC05174

Einfach mal nichts tun.

DSC05283

Pablo aus Buenos Aires, einer der Hostelgäste, und Leonie, die Volontärin.

  3 comments for “Ein Herz für Hippies

  1. Melli
    4. April 2015 at 1:02

    Yeah yeah yeah,

    bis auf en brennenden Wald!,…..das ist echt traurig.
    Zwar blöd das ich somit nicht dort wandern konntet.
    Aaaaber, wo ein Türe zu geht,da geht eine andere auf:) Somit habt ihr die Zeit ja auch anders wunderbar verbracht.
    Das Hostel mit den Tieren un die Umgebung sieht echt idyllisch aus! An so einem Ort wäre ich jetzt auch gerne. Es ist schön zu sehen das es viele solche Orte auf der Welt gibt!
    Die Katze is richtig cool mit ihren zweifarbigen Augen und das Yoga Haus sieht aus wie bei den Flinstones =D

    So einen Ort in Deutschland kennen ich leider noch nicht,…. Wie wärs wenn wir uns einen ausgestorbenen Ort bei uns in der Nähe suchen und damit anfangen 🙂
    Dann pilgern die deutschen hippies zu uns,der Thüringer Wald is doch prima dafür geeignet:)

    Frohe Ostern und eine fabelhafte freudige friedliche & feuerfreie Zeit

    Vom Eise befreit sind Stom und Bäche, durch des Frühlings holden, belebenden Blick:)

    *peace & love* eure Grobie

  2. Theresa
    7. April 2015 at 21:41

    huhuuu:)
    das hört sich richtig gut an, genau mein Ding 😉

    ach ja und das gute alte Propolis einfach unabdingbar!!!
    Drücker :-*

  3. Oma
    20. April 2015 at 16:02

    Hey Ihr Zwei, ein Bericht über das Feuer war in den Nachrichten, wußte nicht, daß Ihr so nah dran seit.
    Das müssen wohl Verrückte sein, die so eine Natur zerstören……
    Grüße Oma

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.