Flucht nach Norden

Nach einer Bettwanzen-Attacke in San Martin de los Andes, erneut schlechtem Wetter und Kälteeinbruch waren wir einfach nur noch genervt. Wir brauchten einen Tapetenwechsel, also setzten wir uns in den nächsten Nachtbus und kamen 18 Stunden später in Mendoza an. Dort hatten wir 25 Grad, Sonnenschein und eine komplett andere Landschaft. Trotzdem gefiel es uns nicht so gut wie vorher angenommen, und drei Tage später flüchteten wir erneut. Nichts desto trotz unternahmen wir einen Ausflug ins Umland von Mendoza, zum Rafting, umgeben von 5000-fast 7000m hohen Bergen. Ein einmaliges Panorama. Mendozas Weine sind ja weltbekannt, also besuchten wir noch eine Bodega und machten ein kleines Wine-tasting. Jedoch haben wir schon schönere Weinanbaugebiete gesehen, also nichts wie weg aus Mendoza. Nochmal eine Nachtbusfahrt (21 Stunden! Anmerkung: Die Busfahrten in Argentinien können richtig komfortabel sein, mit Bett-Sitzen, Fernsehen und Essensservice) und wir kamen in Salta an. Im äußersten Norden Argentiniens gelegen, nur noch 300 km bis zur bolivianischen Grenze. Salta ist eine wunderschöne, etwas hektische Stadt. Dort mieteten wir uns zusammen mit Sebastian, den wir aus Esquel kannten, ein Auto, und machten 3 Tage Power Sightseeing, in denen wir 1.300 km zurück legten. Die Landschaft war atemberaubend, mega abwechslungsreich (Dschungel, Wüste, Schluchten, Felsen) und erinnerte uns öfters an Australiens Nordwesten. Da wir uns hier schon Nahe der Anden befinden, liegen die vielen Attraktionen alle sehr hoch. Wir waren schon auf 4.300 Metern! Doch das ist erst der Anfang…Es geht weiter mit dem Bus über die Anden nach Chile.

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Komfortabler Bus.

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So lässt es sich aushalten.

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Roberts erstes (und letztes) richtiges Steak in Argentinien.

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Rafting

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Gleich gehts los.

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Der Fluss war nur Grade 2 und 3, weil es ewig nicht geregnet hat.

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Dafür war die Landschaft atemberaubend.

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Frühstück im Hostel.

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Bodega in Maipu, Mendoza.

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Da lassen wir es uns mal gut gehen.

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Führung durch die Bodega.

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Wieder im Nachtbus, diesmal mit Chemie-Essen.

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Salta.

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Plaza de 9 Julio in Salta

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Impressionen.

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Humita: Maispampe im Maisblatt.

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Ausflug nach Cachi über einen 3.500 m hohen Pass.

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Der Mate muss natürlich immer dabei sein.

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Auf dem Pass.

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Riesige Kakteen.

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Getrocknete Paprika.

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In Cachi.

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Unglaubliche Landschaft.

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Ein Dorf im Nirgendwo.

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Souvenirs in Purmamarca.

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Purmamarca.

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Felsenwüste.

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Hornocal: Felsen mit angeblich 14 verschiedenen Farben.

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Hier befinden wir uns auf 4.300 m Höhe.

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In Cafayate, ein kleiner süßer Ort südlich von Salta.

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Cafayate.

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Chia Samen und Quinoa überall – Ich bin im Paradies.

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süße Hundewelpen.

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Plötzlich im Dschungel.

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  4 comments for “Flucht nach Norden

  1. 16. April 2015 at 11:51

    Wie schön, Euch so happy zu sehen! 🙂

  2. Mutti
    18. April 2015 at 12:08

    Liebe Grüße aus der Heimat 🙂
    was für eine unwirklich scheinende Landschaft! Dieses Foto mit der Schlucht im Hintergrund -beeindruckend! Auch dieser Wechsel der Vegetation-echt krass.
    Und dieser Friedhof – ungewöhnlich für “U-hiesige”
    Wünschen euch alles Gute!

  3. AnnaLisa
    19. April 2015 at 22:15

    Wow echt beeindruckende Landschaftsbilder, die Fotos mit den Kakteen sind super 🙂 Sieht so aus als ob ihr wieder jede Menge Abenteuer mitnehmt. Bis nach Salta hab ich es ja noch nicht geschafft, echt toll was ihr alles erlebt.
    Kann nicht glauben, dass Robert bis jetzt erst ein Steak gegessen hat?!? 😀

  4. Oma
    20. April 2015 at 16:15

    Hey Ihr Zwei habe eben Euren Bericht und die Bilder gesehen. Was für eine Landschaft ????
    Berge über 4.000 m hoch und Dschungel, imposanter geht es wohl nicht. Da wäre ich gerne auch
    dabei gewesen, das ist wirklich nur traumhaft.
    Die Buse sind auf jeden Fall viel, viel besser wie auf Eurer letzten Tour in Fernost, aber halt schon
    sehr lange Fahrten.
    Grüße aus der Heimat Oma

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