“Ich wandre ja so gerne…

…am Rennsteig durch das Land.” Denn warum in die Ferne schweifen? Das Gute liegt so nah. Seit unserer Rückkehr litten wir an akutem Fernweh. Ein Abenteuer in der Heimat war jetzt genau das, was wir brauchten. Was liegt da näher als der Rennsteig? Ist schließlich gleich vor der Haustür. Herausforderung angenommen! Wir wollten also den Rennsteig wandern: Europas bekannbloger Höhenwanderweg durch unseren schönen Thüringer Wald, ganze 169 km lang, mit Rucksack, Zelt und allem was dazu gehört. Mit im Gepäck: Unsere Freunde Merle und Christo, die extra aus Braunschweig angereist waren. Wir liefen von Hörschel nach Blankenstein, wie man das in geraden Jahren angeblich machen soll. Nach alter Tradition sollten wir ebenfalls einen Stein aus der Werra mitnehmen, und ihn den ganzen Weg bis zur Saale tragen. Gesagt, getan. Unser Rucksack war voll mit allem, was man als Wanderbursche so braucht: Zelt, Isomatte, Schlafsack, Campingkocher, Geschirr, Wasser und natürlich jeder Menge Essen. Viel zu viel Essen. Denn unterwegs kamen eine Menge Imbisse, wo wir uns verpflegen konnten.(Wir kamen immer mal wieder durch Orte mit Supermärkten, Tankstellen und Bäckereien. Nicht wie in Tasmanien, wo man eine Woche lang keiner Menschenseele begegnet). Das nächste Mal nehmen wir also lieber mehr Geld, und weniger Essen mit. Dann wird der Rucksack auch leichter.
7 Tage lang brauchten wir für unsere Mission. 7 Tage, in denen wir unglaublich schwitzten (es waren 30 Grad!), Schmerzen ertrugen (Blasen an den Füßen und wunde Schultern), schwer schleppten (15 kg auf dem Rücken!), jeden Tag mindestens 10 Stunden wanderten und jeden Tag mindestens 20 km zurück legten. Doch alleine schon die Natur, die Ausblicke und der wunderschöne Thüringer Wald entschädigten uns für alle Qualen. Einfach draußen zu sein, sich im See abkühlen, barfuß über die Wiesen laufen, im Zelt schlafen, Sonnenauf und -untergang erleben…traumhaft schön. Und dann konnten wir endlich das tun, wovon alle Rennsteigwanderer träumen: gemeinsam diesen Stein in die Saale werfen.

Vorbereitungen.
In Hörschel gings los.

 

Vorher nochmal Kuchen zur Stärkung.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlafplatz für die erste Nacht.
Darf nicht fehlen: der Rasierer 😉

 

 

 

Endlich am Inselsberg.

 

 

 

Bergsee Eberstwiese.
Erfrischung im kühlen Nass.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

München oder Berlin?

 

 

 

 

 

 

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