same same but different

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Mit Frida in Thailand zu sein, ist noch mal was ganz anderes, als die Jahre zuvor nur zu zweit. Wir reisen so viel langsamer. Sind viel länger an einem Ort. Lassen uns Zeit, um Plätze und Menschen kennen zu lernen. Es ist richtig cool. Es ist viel intensiver. Irgendwie nehmen wir alles noch viel mehr wahr. Können viel besser in die Kultur eintauchen und in das Leben vor Ort. Wir hetzen nicht mehr durch die Gegend, wechseln nicht alle 2 Tage die Unterkunft und die Stadt, nur um die Sighseeing Liste abzuhaken. Nicht wie früher. Same same but different eben. 🙂

In Mae Nam auf Koh Samui bleiben wir zwei Wochen. Wir müssen dreimal umziehen, da wir nichts im Voraus reserviert haben. Hier ist gerade Hochsaison und wegen der bevorstehenden Full Moon Party alles ausgebucht. Das finden wir aber nicht schlimm. So sehen wir drei verschiedene Unterkünfte und lernen viele verschiedene Menschen kennen. Es ist schön, so lange zu bleiben. Wir haben unsere zwei Stammrestaurants und unser Stamm Massage Studio. Die Locals kennen uns und Frida, und Frida hat ihre Vertrauten: die Putzfrau in der Bungalow Anlage, die Massage Frauen. Wir haben Zeit, einfach in den Tag hinein zuleben. Jeden Morgen gehen wir auf den einheimischen Markt, um frisches Obst, Gemüse und Kokosnüsse zu kaufen. Außerdem haben wir uns einen Wasserkocher und Schüsseln zugelegt. So können wir unser Frühstück selbst zubereiten. Denn meistens gibt es nur Omelette oder Pancakes zu essen. Außerdem ist selbst gemacht viel billiger, als essen zu gehen. Obwohl es natürlich noch billiger gehen würde. Aber als “reicher” Westler gelten hier andere Preise. Und die variieren auf jeden Markt, an jedem Stand, von Tag zu Tag. Auch wenn wir wissen, dass wir abgezockt werden, viel können wir nicht machen. Meistens kaufen wir im einheimischen Markt ein. Die Preise sind zwar für uns wahrscheinlich immer noch höher, aber trotzdem noch billiger als auf den Touristenmärkten. Als wir dort doch einmal aus unerträglichem Hunger anhalten, um etwas Obst zu kaufen, wird gleich der dreifache Preis von dem verlangt, was wir sonst immer zahlen. Empört geben wir die Ware zurück. Das ist selbst uns zu viel und einfach nur unerhört. Die verdutzte Thai Frau schreit uns noch ein paar Schimpfwörter hinterher. Von wegen, die Thais wollen ihr Gesicht nicht verlieren. Sowas ist einfach immer ärgerlich. Und zeigt uns die unschönen Seiten Thailands und des Tourismus. So gut der Ruf der Thais als stets freundliche und lächelnde Menschen auch ist, es geht auch anders. Es gibt sie, die unsympathischen, gemeinen Thais, die dich nicht einmal anlächeln. Die Mitarbeiter der Bungalow Anlage, in der wir gerade wohnen, sind so welche. Sie tragen T-Shirts mit der Aufschrift: Another shitty day in paradise. Mehr muss ich dazu nicht sagen.

Natürlich haben wir uns auch einen Roller besorgt. Das klappt prima zu dritt. Frida trägt stolz ihren Fahrradhelm und schläft meistens innerhalb weniger Minuten ein.

Uns gefällt es jedenfalls richtig gut. Aber seht selbst:

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