The Return

Am Wochenende haben wir was Verrücktes gemacht. Etwas, das wir schon lange mal machen wollten. Einfach mal unvernünftig sein und nicht über Geld nachdenken. Das ging sogar ganz einfach: Man sitzt eines Abends gelangweilt vorm PC und checkt billige Flüge in die Sonne aus. Einfach so zum Spaß.
6 Tage später saßen wir im Flieger nach Tel Aviv.

Ja genau, Tel Aviv. Schon wieder! Diese Stadt lässt uns einfach nicht los. Irgendwie fühlen wir uns da sogar richtig wohl. Nicht umsonst sagen Viele, Tel Aviv sei wie Berlin, nur am Meer. Klingt perfekt! Und ist auch so!

Wir hatten also genau 2,5 Tage in dieser verrückten, heißen Stadt. Geflogen sind wir mit El Al und ich muss sagen: Diese Airline hat uns positiv überrascht: gutes Essen, kostenlose Kopfhörer, Radio, Spielfilme und Alkohol for free 😀

Angekommen sind wir dann Freitag um 4 Uhr morgens bei “angenehmen” 30 Grad. Da wir noch keine Unterkunft hatten, haben wir uns vom Taxifahrer gleich zu einer Strandbar fahren lassen. Der war leicht verwirrt (“This is not a hotel, it´s a beach bar!”). Bei Sonnenaufgang sprangen wir dann ins ebenfalls 30 Grad warme Meer.

Für die 2. Nacht hatten wir Glück: das Hostel, in dem wir im März schon mal waren, hatte noch ein Bett in einem 6er Dorm frei. Das durften wir uns einfach teilen 😀 Dort angekommen, wurden wir von einer interessanten Menschenmischung aus allen möglichen Nationalitäten begrüßt, die uns spontan zum Shabbat Dinner auf der Dachterasse einluden. Jemand hatte für alle Leute dort gekocht: So genau kann ich gar nicht sagen, was es war. Auf jeden Fall Nudeln mit Kartoffeln und Gemüse. Danach trafen wir den Hostelbesitzer Rafi, der sich sogar noch an uns erinnern konnte. So haben wir dann mit Wodka shots und selbstgemachten Cocktails auf “the return of ‘Julia Roberts'” angestoßen.

Und was haben wir den ganzen Tag über in Tel Aviv gemacht?
Eigentlich nur gefaulenzt, am Strand gelegen, gegessen, getrunken und es uns gut gehen lassen. Wie man das eben so macht bei fast 40 Grad.
Natürlich mussten wir auch wieder beim weltbesten Hummus vorbei schauen, den wir schon von unserem letzten Besuch kannten. Lecker!
Ein bisschen gebummelt sind wir auch. Durch das Hippieviertel Florentin, in dem auch unser Hostel lag. Durch das Künstlerviertel Neve Tzedek und den Flohmarkt in Jaffa.
Achja, ein kostenloses Open Air Konzert von einem israelischen Popsänger durften wir auch miterleben: Amir Dadon
Schön wars!

Flugzeugessen: warmes Ciabiatta mit Tomaten und Mozzarella, Salat, Schokokuchen und O-Saft.
Endlich angekommen. Smile!

 

 

Street Art ist überall.

 

Süßigkeiten auf dem Karmel Markt.

 

Die Katze erfrischt sich auf der Tiefkühltruhe im Supermarkt.

 

 

mehr Street Art.
Am Hafen von Jaffa.
Sonnenuntergang. Teil 1.

 

Lecker Frühstück.
Wasser: das wichtigste Accessoire. In meinem Beutel befinden sich weitere drei Liter.
Noch mehr Street Art.
Und noch mehr Street Art.
Sagte ich nicht, Street Art ist überall? 🙂
Sonnenuntergang. Teil 2.
Hummus und Salat. Und selbstgemachte Zitronenlimo.
Ein Trödelgeschäft.
Auf dem Weg zum Nachtbaden. Selbst da waren es noch über 30 Grad.
Hostelleben.
8.30 Uhr: Frühstück auf dem Flohmarkt in Jaffa.
10 Uhr: 2. Frühstück: der beste Hummus der ganzen Welt.

 

Im Hintergrund die Skyline von Tel Aviv.

 

 

 

Duty Free am Flughafen von Tel Aviv: Bad Apfel
Unsere Mitbringsel: Kekse und Halva.

Dinge, die ich am Wochenende gelernt habe:

1. Hummus schmeckt auch lecker zum Frühstück.
2. Eine Nacht durchzumachen und am nächsten Tag fit für Unternehmungen zu sein, klappt leider nicht mehr so gut wie vor 10 Jahren.
3. Unterwäsche, Haarbürste und Schminksachen sind überbewertet, jedenfalls bei 40 Grad Hitze 🙂

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